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14
Dezember
the departed
scorsese goes back to his roots. mit the departed zeigt er das er das gangster-genre am besten drauf hat. ein harter, dreckiger film über bostons mafia und ihre gegenspieler. Der film überzeugt vor allem mit seinem guten cast und dem gut gewählten soundtrack.

neben den hauptakteuren di caprio und matt damon sind jack nicholson, als durgeknallter mafia boss, und die chefetage der boston state police (alec baldwin, martin sheen und mark wahlberg) die drahtzieher im hintergrund.
jack nicholson spielt die rolle des leicht wahnsinnigen mafia paten grandios und überaus überzeugend. Er ist gott (wenn auch nur in boston) und schert sich einen dreck was die leute von ihm halten.
Auch sein bitterschwarzer humor - bzw. der gesamte humor des films - ist vielleicht nich jedermans sache, aber trozdem ein kleines, aber gutes bonus feature in dem film.
das eig. oberhaupt der bostoner polizei ist martin sheen (queenan) welcher zwar eher im hintergrund agiert, aber die eigentlich die direkte verbindung zur ratte in der mafia (dicaprio) ist. Aber auch wahlberg (dignam) und baldwin (ellerby) kommen nicht zu kurz - nicht zuletzt durch ihr ausgeprägtes schimpfwort-vokabular - und spielen ihre rollen beide ebenfalls perfekt.
di caprio spielt das polizei spitzel in den mafia kreisen, wie gewohnt, super und auch damon, als mafia spitzel in der polizei, bringt seine rolle - einerseits das spitzel andereseits das arschloch - gut rüber.

am anfang werden die beiden protagonisten abwechselnd vorgestellt. es kommt schnell herüber, das damon das arbeitstier darstellt, was schnell aufsteigen will, und das di caprio, welcher anfangs noch eher jung und gar nicht bad boy artig rüber kommt , durch seinen knastbesuch aber einen wandel durchlebt, entschlossen ist, costello zur strecke zu bringen, aber das er mit den brutalen mafia methoden keinesfalls zurecht kommt. bis zum 2. drittel des filmes agiert jeder für sich, und versucht erst die andere ratte als erstes aufzuspüren. nach einer szene in einem porno-kino - welches, wie hätte man auch anderes vermuten können, costello gehört - aufeinander treffen. von diesem moment an wird die jagt nach den beiden spitzeln immer dramatischer und spannender und löst sich hinterher in einem überraschenden ende auf.
ob das ende gut gewählt ist oder ob es eher doof ist, darüber lässt sich sicher streiten,
nichtsdestotroz ist es scorsese gelungen eine wirklich komplexe stroy, geniale schauspieler und einen super soundtrack perfekt miteinander zu kombinieren. das ergebnis ist the departed, sicher einer der besten filme des jahres.
vielleicht bringt er scorsese diesmal, seinen ersten, regie-oscar ein.
verdient hätte er es.

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